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Evangelische Kirchengemeinde Lassan

Kinderschiff 11. Januar 2018

Mit acht Kindern treffen wir uns zum ersten Suriname - Kinderschiff!

Wer oder was ist Suriname?
Pastorin Plagens erklärt nach dem Lichterlied, dass wir uns mit diesem Land in den nächsten Kinderschiffen beschäftigen wollen.
Zum Weltgebetstag sind wir herzlich eingeladen! Dort feiern wir ein Fest, fast wie in Suriname...

Pastorin Plagens holt einen Globus und fragt, ob jemand weiß wo Deutschland liegt...

Die Kinder versuchen es und bekommen es bald heraus. Aber wo liegt Suriname??? Das wissen selbst die Erwachsenen nicht ohne vorher nachzusehen.


Einen Finger auf Deutschland und einen auf Suriname (in Südamerika, oberhalb von Brasilien) zeigt uns Pastorin Plagens wie weit das von zu Hause weg ist. Und soooo viel Wasser dazwischen.


Anschließend legt sie vier Fahnen auf den Boden und Luca erkennt doch tatsächlich beim ersten Versuch die Fahne von Suriname! Da sind wir sehr überrascht.

Zusammen überlegen wir wie es in Suriname ist, was anders sein könnte. Aber irgendwie ist es schwer sich ein Bild von Suriname zu machen ohne viel zu wissen. Über einen Beamer schauen wir uns ein Film von zwei kleinen Brüdern, Buck und Tommy, an.

Sie fahren mit einem Jeep in den Dschungel zu einem Camp. Der Guide Robin begleitet sie. Es ist sehr warm, also baden die Brüder. Aber im Wasser können auch Schlangen sein, Robin vertreibt sie. Er kennt sich gut im Dschungel gut aus. Wenn man Pflanzen mit dem Messer reibt, bekommt man Wasser heraus, eine kann man sogar als Regenschirm benutzen!

Robin läuft immer barfuß, auch im Sumpf, wo es gefährliche Tiere gibt. In Suriname wird es schnell dunkel, ein Lagerfeuer schafft Licht und Wärme. Auf einer Nachtwanderung entdecken sie viele Frösche, sogar einen Pfeilgiftfrosch. Nun gehen die Brüder in Hängematten schlafen.

Da ist vieles anders als bei uns... Wir überlegen gemeinsam.

In Suriname spricht man neben der Amtssprache Niederländisch auch noch Sranantongo. Bitte was? Sranantongo! Aha.
Wir versuchen ein Lied in Sranantongo über ein kleines Krokodil - Kaiman.  "Der große Kaiman springt ins Wasser! Achtung, Achtung."
Es klingt alles sehr fremd, aber mit Bewegungen zusammen wird es mit jedem Mal mehr ein Ohrwurm...

Wir stärken uns surinamesisch ... mit Bananen, Äpfeln, Ananas und Orangen getunkt in Erdnussbuttersoße. Die Kinder allerdings mögen am liebsten die Erdnüsse pur ... Bananensaft gibt es zum Trinken.

Ein surinamesisches Spiel darf auch nicht fehlen. Pastorin Plagens hockt sich in einen Kreis und zeigt auf eine Person und sagt "Kaiman". Das Kind muss mit den Armen schnappen wie ein Krokodil und die Kinder rechts und links hüpfen hoch vor Schreck. Es dauert einen Moment bis alle es verstanden haben, aber dann geht es zügig weiter. Wer etwas falsches macht muss in die Mitte.
Etwas später führen wir eine neue Regel ein. Sagt die Person im Kreis "Brüllaffe" muss das Kind brüllen und rechts und links stehende Kinder halten sich die Ohren zu. Allein geht es super. Nun mischen wir "Kaiman" und "Brüllaffe". Gar nicht so leicht.

Wir setzen uns in den Kreis entzünden unsere Kerze erneut und danken für unser zusammen sein in einem Gebet. Wir singen unser Segenslied zum Abschluss und sagen Tang boeng! ("tong bung")


Bis zum nächsten Besuch in Suriname...