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Evangelische Kirchengemeinde Lassan

Kinderschiff 12. Juni 2017

Neun Kinder sind heute zu unserem Pfingst-Kinderschiff gekommen. Nach thematischen Ausmalbildern singen wir im Stuhlkreis für ein Geburtstags"kind" ein kleines Lied. Unser ältestes, treues Ehrenmitglied, unsere liebe Gerdi wurde Anfang des Monats ein Jahr älter.

 

Im Anschluss singen wir das Lichterlied. Mirabella möchte gern die Kerze auspusten, wie viele andere Kinder. Es ist nicht möglich das Lied gut zusammen zu singen, Mirabella muss vor die Tür. Das betrübt uns alle. Nach dem Lichterlied holen wir sie wieder zu uns.


Heute geht es um Wind, Maria Bellach pustet in die Runde, die Kerze flackert. Was passiert bei Wind? Wir überlegen zusammen, Blätter fallen, Bäume biegen sich, die Haare geraten durcheinander, ein Hut fliegt vom Kopf... Wir pusten gegen unsere Hand, ein warmer Wind.

Maria Bellach beginnt von Pfingsten zu erzählen, von dem Geburtstag der Kirche, mit Blumen, Kerzen und Wind. Von den Jüngern, die zusammen mit Jesus unterwegs waren, der zu Ostern gegangen, Himmelfahrt in den den Himmel ging und nun die Jünger allein und traurig zurück gelassen hatte.
Da kommt ein Wind, die Kinder pusten ganz automatisch, Maria Bellach nimmt ein blaues Tuch und macht Wind. Über den Jüngern schwebt ein (Papier)Feuer und teilt sich in kleine Flämmchen, die über ihren Köpfen schweben. Sie erzählen begeistert von Jesus, alle können sie verstehen, egal in welcher Sprache sie sprechen. Der heilige Geist kommt zu ihnen. Kein Gespenst, sondern die "Seele" wie Lintje gut formuliert. Jesus legt den Jüngern die Worte in den Mund. Da wo wir selber nicht mehr weiter wissen, hilft uns Gott. Viele Menschen sind an Gott interessiert und wollen sich taufen lassen. Sie kommen zu tausenden zu den Jüngern, deswegen ist das die Geburt der Kirche. (bei uns will sich selbst ein Kater, Findus, taufen lassen...)

Wir singen das Lied: "Komm heiliger Geist, mit deiner Kraft, die uns verbindet und Leben schafft!" Die Kinder machen gut mit. Im Lied geht es um Feuer, um Sturm, der in unsere Herzen kommt und darum, wenn wir Liebe spüren, verstehen wir uns auch ohne Worte. So auch Mirabella und Maria, die wir es nicht aushalten können im Streit zu sein. Da schauen wir uns an und nehmen uns wieder in die Arme, auch ohne Worte.


Mit dem Tuch machen wir noch ein paar Windübungen. Was spüren wir, wenn wir die Augen zu machen? Können wir kleinen und großen Wind machen? Können wir los lassen? Das Tuch ist uns zu klein, so nehmen wir das Schwungtuch und gehen raus. Kleiner Wind, großer, loslassen, Kinder drunter, Ball drauf, die Kinder haben viel Spaß.


Drinnen gibt es Joghurt, Kekse und Saft.


Wir basteln Pusteblumen aus Papier und lassen sie fliegen -
"Herr, wir bitten komm und segne uns..."

Danke fürs turbulente Kinderschiff!