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Evangelische Kirchengemeinde Lassan

Kinderschiff 8. Mai 2017

 

Eine kleine Malrunde lädt die zehn Kinder zum Verweilen und Ankommen ein. Als beinahe alle da sind starten wir mit unserem Lichterlied. Anschließend singen wir noch ein Geburtstagslied (wie ging gleich noch die Melodie??), denn Lintje ist sechs Jahre alt geworden!

Sie freut sich auch entsprechend und darf die Kerze auspusten. Renate Parakenings stellt ein großes Ei in die Mitte. Wie wurde das Osterei zu dem was es heute ist?


Wir wissen es nicht, aber zum Glück hat sie eine Geschichte für uns mitgebracht. Unter ihrem Stuhl liegt ein Stein und wir sind ganz neugierig. Der Kaiser von Rom, Maxentius, hörte von Katharina, einer Königstochter in Ägypten, dass sie Christin war.

Er selbst mochte die Christen nicht und er bat Katharina zu sich um sich von Jesus erzählen zu lassen. Katharina kannte viele Geschichten ... "welche kennt ihr denn?" fragt Renate Parakenings in die Runde.

Verlegen schauen sich die Kinder um und erzählen von Ostern, der Auferstehung und dem Abendmahl, wir überlegen zusammen und erinnern uns wie er einen Gelähmten geheilt hat und wie er genug Fische und Brote für fünftausend Menschen hatte.

Auch Katharina erzählt solche Geschichten. Aber als sie von seiner Auferstehung erzählt, schüttelt der Kaiser den Kopf, nein, etwas von den Toten lebendig zu machen, das geht nicht! Katharina, du bist eine kluge Frau, wie kannst du so etwas behaupten?


Er stellt ihr die Aufgabe aus einem Stein etwas lebendiges zu machen - neues Leben. "Könnt ihr Katharina helfen?" Der Stein unter Renates Stuhl wandert nun von Kind zu Kind und jedes überlegt- Hmm... was würde ich tun? - "Gott fragen" - "Osterei?" Es ist ein schönes Gefühl so einen großen Stein in den Händen zu halten, aber die Aufgabe scheint nicht lösbar.

Katharina überlegt zusammen mit ihren Freunden Tage und Nächte. Eines Tages kommt ihre Freundin Ruth und sagt aufgeregt das sie etwas im Schilf entdeckt hat. Zusammen bestaunen sie kurze Zeit später kleine braune Eier einer Ente, die kurz vorm Schlüpfen sind.


Das muss Katharina unbedingt dem Kaiser zeigen! Dieser erkennt das Ei, versteht aber die Botschaft. Das Ei scheint leblos, aber es schlüpft neues Leben aus ihm.
Wir dürfen auch Eier suchen, am Kreuz, in der Vase, unterm Stuhl, unterm Hut, ....


Alle (hartgekochten!!!) Eier haben eine grüne Schnur drum. Wir legen sie in die Mitte, halten die Schnur fest. Renate Parakenings hat einen Eimer und Gerdi würfelt. Bei jeder drei und fünf müssen wir unser Ei retten und an der Schnur ziehen. Nicht immer gelingt das, einige Eier werden gefangen. Wir spielen auch ein orangenes und eine gelbes Ei immer jedem zweiten in der Runde zu geben. Schluss ist wenn ein Ei das andere überholt hat. Es dauert eine Weile bis wir es verstanden haben, aber dann klappt es ganz gut.


Anschließend dürfen wir unsere Eier essen. Auch Weintrauben und Saft gibt es.
Im zweiten Raum liegen Hefte für die Kinder vorbereitet mit Ostereilabyrinth, Puzzel zum Aufkleben, Ostereiersuche und Osterpaare finden. Da wird gebastelt und gemalt, gar nicht alles so einfach. Jeder sucht sich einfach das raus was er gut kann.


Und da zeigt die Uhr auch schon den Schluss an, also singen wir das Segenslied laut und verabschieden uns bis zum nächsten Mal.