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Evangelische Kirchengemeinde Lassan

Kinderschiff - 29. Februar 2016

Neun kleine Matrosen trafen sich heut um mit dem Kinderschiff in See zu stechen. "Meine Mama hat mir schon erzählt: Heute segnet Gott die Kinder!" platzt es da aus Medea heraus. Genau.

Vorher singen wir noch unser Lichterlied. Ruben darf anfangen. DIe große Kerze ist für die Kinder etwas ganz besonderes zum Halten. Selbst Luca ist für einen Moment still und erfreut sich am Schein der Kerze.

Maria Bellach hat eine kleine Broschüre mitgebracht, in der Glaubensfragen, die Kinder stellen, beantwortet werden. "Was passiert bei der Taufe?" und "Warum werden Schiffe aber nicht Autos getauft?" Wir hören von der christlichen Gemeinschaft, Wasser, Taufpaten und -kerzen und von einem Taufspruch. Die Schiffstaufe findet dagegen nur mit einer Sektflasche ohne den Rest statt. Wir stellen uns vor wie so eine Flasche gegen ein Auto prallt und wir müssen lachen. Renate Parakenings begleitet uns auf ihrer Ukulele zum Lied "Ich trage einen Namen".

Maria Bellach erzählt, wie sie sich Legosteine von ihren Kindern ausgeborgt hat um folgende Geschichte zu erzählen.

Jesus und die Jünger sind lange unterwegs. Sie laufen und Jesus predigt und irgendwann sind sie erschöpft. Petrus geht los um Jesus etwas zu essen zu holen, die anderen bilden eine Mauer um Jesus, damit ihn niemand stört. Frauen und Kinder kommen dazu, sie wollen, dass Jesus die Kinder segnet. "Geht weg, kommt später wieder!" sagen die Jünger zu ihnen und gehen ein Stück auf sie zu. Doch die Frauen wollen zu Jesus... "Bitte lasst uns durch, es dauert nicht lang, er soll unsere Kinder segnen!" Sie glauben an Gott und dass er ihnen hilft. Die Jünger wollen sie weiter vertreiben, aber zum Glück hat Jesus die Frauen gehört. Er sagt zu den Frauen, dass sie mit ihren Kindern kommen sollen und ist ärgerlich mit seinen Jüngern. Er umarmt die Kinder und segnet Kinder und Frauen. "Das Reich Gottes gehört den Kindern."

Und der Segen der uns umgibt schützt uns und sagt uns: du bist nicht allein, Gott ist bei dir.

Manchmal kommt uns das im Alltag abhanden, wir vergessen Gott - da zaubert Maria Bellach einen Schmetterling aus ihrer Tasche, der unseren Segen darstellt und uns an Gott erinnern soll.

Wir gehen selber einen Schmetterling basteln. Die Schmetterlinge werden bunt und fliegen bald durch den Raum. Auf einem Arbeitsblatt begegnet uns Schlumpi, ein Hase, dem fehlt immer irgendetwas  - ein Ohr, eine Pfote, selbst die Karotte ist mal weg. Die Kinder zeichnen das hinein was fehlt.

Nach Saft, Obst und Kuchen von Greta und Helma machen wir noch einen kleinen Ausflug in die Kirche und schauen uns das frisch restaurierte Taufbecken an. Wir lesen: Lasset die Kinder zu mir kommen, Ihnen gehört das Reich Gottes. Das passt zu unserer Geschichte.

Wir stehen um das Taufbecken und singen "Herr wir bitten komm und segne uns" in dieser schönen Kirche und es klingt wunderbar.

Jetzt aber raus mit den Kindern, der Frühling und die frische Luft ruft, draußen wird noch getobt.